Samstag, 7. Mai 2011

Vom 24.05. bis 27.05. sind StuPa-Wahlen: Der SDS Mainz stellt sich zur Wahl!

Wer wir sind

Der SDS Mainz kämpft für eine demokratische und solidarische Hochschule, die in der Lage ist, die herrschenden Verhältnisse kritisch zu reflektieren und gemeinsam mit sozialen Bewegungen Lösungen für gesamtgesellschaftliche Probleme zu erarbeiten. An der Hochschule kämpfen wir für die Interessen der Studierenden. Dabei dürfen diese aber nicht als Sonderinteressen verstanden werden, sondern sie stehen im direkten Zusammenhang mit den gesamtgesellschaftlichen Verteilungskämpfen der Lohnabhängigen – gegen die Kapitaleigner_innen und für stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum. Wir stehen folgerichtig für den Aufbau einer sozialistischen Gesell-schaftsordnung, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt.


Unsere Ziele

Unsere Ziele an der Universität Mainz sind ein freier Zugang zur Bildung sowie die Etablierung einer kritischen, emanzipatorischen Wissenschaft. Notwendig dafür ist der Aufbau eines anderen Bildungssystems. In diesem Zuge fordern wir die Reformierung der Bologna-Studiengänge, einen uneingeschränkten Zugang zum Master, die Abschaffung des NC, die Einführung eines elternunabhängigen Studienhonorars, die Abschaffung aller Studiengebühren, den Ausbau der Studienplatzkapazitäten, die Entkommerzialisierung des Campus sowie die Bereitstellung von ausreichenden Lehrmitteln. Wir stehen deshalb im Geiste des Bildungsstreikes mit seinen Forderungen nach einer umfassenden Demokratisierung aller Bereiche der Hochschule. Wir fordern vor allem im Senat die Einführung der Drittelparität in den Gremien der Universität, die Abschaffung des Hochschulrates und eine Stärkung der akademischen Gremien gegenüber dem Präsidium. Elementar für unsere Arbeit in Gremien ist dabei ein Bewusstsein von Demokratie, das jenseits von „Stellvertreter_innenpolitik“ liegt – es geht um starke Rückkoppelung an die Basis, Stärkung von Selbstorganisation und um das eigene, imperative Mandat.


Unsere Arbeit in der Studierendenschaft

Seit nunmehr über zwei Jahren tragen wir unsere Forderungen in die studentische Selbstverwaltung hinein – und das mit Erfolg! Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit sozialen Bewegungen, beispielsweise der Friedensbewegung, der Anti-Atomkraft-Bewegung oder Mieter_inneninitiativen und Gewerkschaften eingesetzt und stehen für eine Stärkung dieser Zusammenarbeit ein. Gerade im Hinblick auf die überhöhten Mieten in Mainz besteht Handlungsbedarf, denn mit dem Grundrecht auf eine Wohnung sind diese definitiv nicht vereinbar. Deshalb möchten wir die von unseren Referent_innen mit initiierte AStA-Wohnkampagne auch im kommenden Wintersemester fortsetzen, um den Druck auf die Verantwortlichen in Stadt, Land und Studierendenwerk aufrecht zu erhalten und endlich spürbare Ver-besserungen zu erreichen.
Darüber hinaus fordern wir auch weiterhin eine stärkere Thematisierung der sozialen Ungleichheit an den Hochschulen und drängen auf die Einrichtung eines entsprechenden Referates im AStA. Soziale Selektion findet an der Hochschule gerade auch durch unzureichende Finanzierung von Studierenden statt. Um zumindest die vorhandenen Rechte zu nutzen, fordern wir die Einrichtung einer unabhängigen BAföG- und Studienfinanzierungs-beratung im AStA.
Die soziale Frage ist auch eine demokratische Frage. Zur Stärkung basisdemokratischer Strukturen fordern wir die Schaffung von selbstverwalteten und selbstorganisierten Räumen, die vor allem auch der Arbeit von Hochschulgruppen zur Verfügung stehen.

Wir fordern alle Studierenden dazu auf, sich gemeinsam mit uns für soziale Verbesserungen einzusetzen und bieten ihnen eine Plattform, um sich politisch für ihre Interessen zu engagieren.

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